28. Spielbaustellen-Nacht am 28. Dezember 2016

 

 

Eine WM in Altenberg?

 

Das findet selbst im verspielten Rheinisch-Bergischen Kreis nicht alle Tage statt – eine WM – und diese sogar zu winterlichen Temperaturen am Grill. Doch wer nun die Griller-Weltmeisterschaft bei Minustemperaturen erwartet, liegt fehl. Handelt es sich doch um das Spiel „HeckMeck am Bratwurmeck“, dass im Rahmen der 28. Spielbaustellen-Nacht bei gut temperierten Räumen im Martin-Luther-Haus über die Bühne ging. Doch WM stimmt, denn es handelte sich um eine WurmMeisterschaft und in spannenden zwei Vorrunden kämpften so 21 Griller würfelnd um möglichst viele Bratwürmer vom HeckMeck-Grill. In der anschließenden Finalrunde, die mit sechs Spielern durchgeführt wurde, konnte sich der 18jährige Jonas Runte, Leverkusen, durchsetzen. Gemeinsam mit der Zweitplatzierten Dorothea Sonnenberg (39 J.), Bergisch Gladbach, wird er die Bergischen HeckMeck-Griller im März 2017 in München vertreten. Jüngster Teilnehmer war der 6jährige Fabius Rehbann, der zusammen mit seiner Mutter Sylvana auf die Bratwurm-Jagd ging. Alle Finalisten erhielten von Verlagen zur Verfügung gestellte Spielpreise.

 

Doch er war keinesfalls der jüngste Spieler, denn es waren einige Familien angereist und so hatten in diesem Jahr weit über 150 Spielerinnen und Spieler den Weg in das gastfreundliche Haus der Evangelischen Kirchengemeinde gefunden. Bereits vor dem offiziellen Beginn waren fast alle Stühle und Tische belegt und sogar Fußball-Prominenz ließ sich den jährlichen Spielbaustellen-Event nicht entgehen. Der Kürtener Jens Nowotny, ehemaliger National- und Bundesligaspieler, ist begeisterter Brett- und Kartenspieler und freute sich bei seiner Stippvisite über die vielen, die sein Hobby teilen.

 

Das „Zocker-Buffet“, das ausschließlich aus von Teilnehmern mitgebrachten Leckereien bestand, bog sich unter der Last. Obwohl Sarah Patermann, die wieder für Kaffee, Tee und andere Getränke sorgte, den Wasservorrat nahezu verdoppelt hatte, musste sie um 1.00 Uhr vermelden „Kein Wasser mehr in Altenberg“. Nicht trinken, aber gewinnen konnten die Spieler mit den Losen, die ab 0.00 Uhr unter „das Volk“ gebracht wurden. Die Spielbaustelle hatte 100 Spiele aus ihrem Fundus aussortiert und mitgebracht. Doro Brandt hatte daraus in bewährter Art einen kleinen Tombola-Event gestaltet.

 

Währenddessen probierten die zahlreichen Gäste die Herbstneuheiten aus oder erfreuten sich am Spiel des Jahres 2016 „Codenames“. Dieses Spiel brachte die Vereinsvorsitzende Inge Mettmann auf die Idee, in diesem Jahr ein besonders schwieriges Rätsel zu kreieren, denn aus 25 Begriffen (Codenames) sollten die acht gefunden werden, die sie sich als Begriffe ausgesucht hatte und die prägend für die Spielenacht seien. Eine nette Idee, doch keiner verstand, wie der Begriff „Bett“ auf ihre Liste kam, denn nach dem Motto: „Länger geht immer“ wurden die letzten Spieltische erst gegen 4.30 Uhr geräumt. Zehn „Nachteulen“ hatten bis zum Ende der Spielenacht durchgehalten und sich natürlich gleich für die 29. Auflage dieser Veranstaltung am Freitag, 29.12.2017 verabredet.

 


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