Vorstand: Inge Mettmann

Nicht Spiel oder Liebe, sondern Liebe durch Spiel

Inge, obwohl Du ja bereits seit vielen Jahren Teilnehmerin an der Pfingstreise und regelmäßig beim Spieletreff dabei bist, auch an Dich einige Fragen als neue Vorsitzende des Vereins.


 

Was hast Du bisher beruflich und privat so gemacht?

Nach dem Abitur studierte ich Sozialpädagogik in Köln. Dort gab es einen Fachbereich ‚Ästhetik und Kommunikation‘, bei dem Spielpädagogik gewählt werden konnte, und das belegte ich dann die gesamte Studienzeit. Entsprechend schrieb ich meine Diplomarbeit über Bau- Brett- und Kreis-Singspiele im Vorschulbereich. Nach verschiedenen Arbeitsplätzen auf Abenteuerspielplätzen, in Kindergärten und Horten landete ich bei dem Umweltbildungsverein ‚Natur & Kultur‘, bei dem ich heute meine Brötchen verdiene. Hier profitiere ich oft von meinen spielerischen Interessen und kann entsprechendes in die Arbeit mit den Kindern einbauen.

 

Wie bist Du eigentlich ans spielen gekommen? … und gibt es ein Lieblingsspiel?

Bei mir in der Familie gibt es bis heute zwei Spieler und zwei Nichtspieler. Meine Mutter und ich gehören zur ersten Gruppe. Als Kind spielte ich also mit ihr oder später natürlich mit Freunden. Es wurde viel aus der Spielesammlung und manchmal Monopoly gespielt. Irgendwann entdeckte ich den Spieletreff in Köln in der Kasinostraße, geleitet von Gregor Pohl. Dort lernte ich auch meinen jetzigen Partner Joachim Schwarz kennen. Außerdem verbuchte ich dort meinen größten spielerischen Erfolg. Bei einem Formel 1 -Turnier (Grand Prix), das sich über ein Jahr zog, belegte ich mit meinem Rennstall den ersten Platz.

Etwa zur gleichen Zeit kam ich zur Spielbaustelle, deren Spieletreffs ich von da an fast regelmäßig besuchte. Im Oktober 1996 wurde ich Mitglied und war so auch schon bei einer Spielerreise in Arolsen mit dabei. Obwohl wir nun zu Hause zwei Intensivspieler sind, haben wir immer mal wieder private Spielerunden, kommen, wenn es irgendwie geht, zum Spieletreff und nehmen auch an vielen anderen Spielaktivitäten teil.

 

Warum engagierst Du Dich nun im Vorstand?

Da ich nun schon so lange und intensiv mit dem Verein verbunden bin, möchte ich ihn auch nicht mehr missen. Daher habe ich gerne die Arbeit im Vorstand angenommen und hoffe, dass ich ihr gerecht werden kann.

 

Was wünschst Du Dir von den Mitgliedern?

Von den Mitgliedern wünsche ich mir, dass sie Verständnis dafür aufbringen, wenn in der Vorstandsarbeit noch nicht alles direkt so klappt, wie es sein sollte. Es ist ein Amt, das man nicht unterschätzen sollte und in seiner Art mein erster derartiger Posten. Natürlich freue ich mich daher auch auf Unterstützung in verschiedenen Teilbereichen.

 

Auf was kannst Du bei der Vorstandsarbeit und im Allgemeinen gut verzichten?

Auf was ich gut verzichten kann: auf ein Handy – ich besitze nämlich keins.

 

Welche drei Dinge würdest Du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Einen Fotoapparat für viele schöne Motive, denn ich denke nämlich an eine Traum-Insel und Fotografieren ist ein Hobby von mir. Ein Spiel, falls Langeweile aufkommen sollte, am besten mein Lieblingsspiel ‚Die Burgen von Burgund‘ und natürlich Joachim, damit jemand dabei ist, gegen den ich gewinnen kann.